Spenden Südasien: Monsun trifft 40 Millionen Menschen

2.9.2017 – Gerade noch beklagten die USA immense Schäden durch den Hurrikan Harvey, richtet sich der bange Blick nun nach Südasien: Der jährliche Monsunregen ist viel stärker als gewöhnlich ausgefallen, mindestens 1500 Menschen sind bereits gestorben, Hilfsorganisationen bitten um Spenden.

Wofür spenden?

Über 40 Millionen Menschen sollen von den Überflutungen betroffen sein. Viele der einfachen Häuser wurden von den Wassermassen weggespült, die Ernten der Bauern sind vernichtet. Das Katastrophengebiet, in dem zahlreiche Flüsse über die Ufer getreten sind, reicht von Pakistan im Westen über Indien bis Bangladesch im Osten. Auch Nepal, das 2015 von einem schweren Erdbeben getroffen wurde, ist nun erneut stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ähnlich wie bei früheren Flutkatastrophen kommt es jetzt darauf an, die Überlebenden vor Ort mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und anderen wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs auszustatten. Es müssen Notunterkünfte errichtet und eine medizinische Grundversorgung gesichert werden. Eine besondere Herausforderung für die Hilfskräfte ist die ungeheure Größe des Einsatzgebietes.

Spenden nimmt zum Beispiel das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ gerne entgegen und leitet es an seine Partner in Südasien weiter. Auch das Kinderhilfswerk UNICEF hat zu einer Spende aufgerufen.

Aktuelle Informationen und Spendenmöglichkeit

Ursache Monsun

Der Monsun in Südasien ist eigentlich ein nützliches Wetterphänomen. Es handelt sich um einen weiträumigen Luftaustausch in der Atmosphäre, der vor allem im Sommer ergiebige Regenfälle bringt. Er beginnt etwa im Juni und hält bis September an. Der Regen erlaubt in vielen Teilen Indiens den Anbau von Reis und anderen Feldfrüchten.

Im Jahr 2017 hat es aber ungewöhnlich stark geregnet – also viel zu viel des Guten. Die Flüsse konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und traten großflächig über die Ufer. In den betroffenen Ländern mangelt es zudem an Maßnahmen zur Wasserregulierung, die die Katastrophe hätten begrenzen können. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass die weltweite Klimaänderung solche extremen Wetterphänomene begünstigt.

Themenbereiche

  • Aktuelle Nachrichten
  • Hilfsbedarf nach Ländern

  • Spendentipps
  • Wichtige Spendenzwecke