Spenden für El Salvador

Nach insgesamt zwei Jahrzehnten Militärdiktatur und Bürgerkrieg wurde El Salvador 1992 ein demokratischer Staat. Die Folgen von Krieg und Unterdrückung sind aber noch immer zu spüren.

Der Bürgerkrieg kostete nicht nur rund 75.000 Menschenleben, sondern hinterließ auch viele Waisen und Kriegsversehrte. Noch immer sind schätzungsweise eine Millionen Waffen im Umlauf, die in den Händen ehemaliger, heute arbeitsloser Kämpfer ein hohes Gefahrenpotenzial bilden. Die nationale Aussöhnung der einst verfeindeten Parteien ist weiterhin eine wichtige Aufgabe.

El Salvador-Karte:

Materielle Ungleichheit

Besonders berüchtigt während der Bürgerkriegs waren die Todesschwadronen, die von reichen Großgrundbesitzern unterstützt wurden. Ihre Opfer suchten die Todesschwadronen oft unter der armen Landbevölkerung. Die Großgrundbesitzer wollten mit den Gewaltakten die Umsetzung einer 1983 beschlossenen Landreform verhindern. Noch heute sind Landbesitz und anderer materielle Güter im dicht besiedelten El Salvador mit seinen gut sieben Millionen Einwohnern sehr ungleich verteilt.

Neben den sozialen Problemen wird El Salvador immer wieder von Erdbeben erschüttert, die manchmal (wie zuletzt im Jahr 2001) über Tausend Tote fordern.

Das Land El Salvador

Der mittelamerikanische Kleinstaat El Salvador grenzt an Guatemala und Honduras. Mit etwa 350 Einwohnern pro Quadratkilometer hat das Land eine viel höhere Bevölkerungsdichte als Deutschland.

Unsere Bewertung – Spenden-Bedarf in El Salvador: mittel

Wem spenden?

Folgende Hilfsorganisationen setzen einen Tätigkeitsschwerpunkt in El Salvador:

  • medico international
  • nph Deutschland
  • Christliche Initiative Romero

(Auswahl ohne Gewähr)

Der Spendenratgeber führt ebenfalls das benachbarte Guatemala auf.

Themenbereiche

  • Hilfsbedarf nach Ländern

  • Spendentipps
  • Wichtige Spendenzwecke

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