Spenden für Guinea

Das westafrikanische Land Guinea liegt in einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen der Erde und hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen.

Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen Jahren ist die Analphabetenrate noch immer Besorgnis erregend hoch. Viele Schätzungen gehen davon aus, dass weit über die Hälfte der Erwachsenen weder lesen noch schreiben können. Da mittlerweile drei Viertel aller Kinder eingeschult werden (darunter mehr Jungen als Mädchen), wird sich diese Situation wohl in kleinen Schritten verbessern.

Indikatoren der Unterentwicklung

Dramatisch schlecht ist die Lage im Gesundheitswesen: Die Kindersterblichkeit beträgt knapp 10 Prozent, viele Kinder sterben bereits während oder kurz nach der Geburt. Eine wichtige Ursache für die Not der Menschen in Guinea ist die verbreitete Armut und Arbeitslosigkeit. Viele Einwohner können sich Bildung und Gesundheit einfach nicht leisten. Während der Ebola-Epidemie 2014-15 starben in dem Land rund 2500 Menschen.

Seit ihrer staatlichen Unabhängigkeit im Jahre 1958 wurde die frühere französische Kolonie Guinea jahrzehntelang von diktatorischen Regimes geführt. Vor allem die Diktatur von Sékou Touré hat die wirtschaftliche Entwicklung des Landes behindert – eine Hypothek, mit der Guinea noch heute zu kämpfen hat. Im Jahr 2010 wurde ein neuer Staatspräsident demokratisch gewählt, was trotz innenpolitischer Spannungen Hoffnungen auf einen politischen Neubeginn des Landes nährt.

Fakten über Guinea

Guinea-Karte:

Das westafrikanische Guinea erstreckt sich von der Atlantikküste in einem weiten Bogen ins Hinterland. Es grenzt unter anderem an die gleichfalls armen Nachbarstaaten Sierra Leone, Liberia und Mali. Gut zwölf Millionen Einwohner zählt das Land – ein Fünftel davon alleine die Hauptstadt Conakry.

Das Land befindet sich in der tropischen Klimazone. Drei Viertel der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, die allerdings recht unproduktiv ist, kaum den Eigenbedarf der Bauern deckt und nur wenig zu den gesamtwirtschaftlichen Einnahmen beiträgt. Die Exportwirtschaft fußt vor allem auf dem Abbau von Bodenschätzen wie Bauxit, Eisenerz und Diamanten, schafft aber nur wenige lukrative Arbeitsplätze für die Einwohner Guineas.

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