Jährlich 2,6 Millionen sterbende Neugeborene weltweit

20.2.2018 – Das menschlichen Leben beginnt mit seinem gefährlichsten Abschnitt: der Geburt. Kommt ein Kind in einem der südlichen Länder unseres Planeten zur Welt, ist das Leben unter Umständen schnell wieder vorbei. Etwa 2,6 Millionen Neugeborene starben im Jahr 2016 unmittelbar nach der Geburt oder in dem ersten Monat danach. Diese Zahlen präsentiert das Kinderhilfswerk UNICEF in einem aktuellen Bericht.

Besonders schlecht stehen demnach die Chancen für Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan – gefolgt von einer ganzen Reihe von afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Hier liegen die Todesraten zwischen 3,5 und 4,5 Prozent. Dies ist etwa dreimal so viel wie in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern.

Kampagne Every Child Alive

Wichtigste Ursachen für einen frühen Tod sind nach Analyse von UNICEF Frühgeburten, Komplikationen während der Entbindung oder akute Infektionen (vor allem Lungenentzündung, Malaria und Durchfall), die das Leben von Mutter und Kind bedrohen. Wie der drastische Unterschied zwischen armen und reichen Nationen zeigt, könnten mit guter medizinischer Versorgung viele dieser Risiken vermieden oder abgemildert werden. Um die Chancen in den ärmeren Ländern gezielt zu verbessern hat das Kinderhilfswerk nun die Kampagne „Every Child Alive“ gestartet. Ihr Ziel ist es, Geburten überall auf der Welt nach dem Standard der Industriestaaten zu betreuen und auf diese Weise bis zum Jahr 2030 16 Millionen Leben zu retten.

Bei ihrer Kampagne setzt die UNICEF vor allem auf Aufklärung und Appelle. Für direkte Hilfen stehen offenbar keine Mittel zur Verfügung. Das mag aber trotzdem helfen, denn das Bild frühkindlicher Gesundheitsvorsorge ist durchaus nicht nur düster. Die Sterberaten sind in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen. Für die älteren Kinder (zwischen einem Monat und fünf Jahren) sieht das Kinderhilfswerk sogar „dramatische“ Verbesserungen innerhalb der zurückliegenden Jahrzehnte. Die gesamte Kindersterblichkeit pro 1000 Geburten sank binnen eines Vierteljahrhunderts um etwa 60 Prozent.

Der vollständige Kampagnenbericht ist hier als PDF- Dokument abrufbar (in englischer Sprache).

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