Spendenhilfe für Kambodscha

Trotz aufkeimendem Tourismus ist Kambodscha einer der ärmsten Staaten Asiens. Zu den wichtigsten Ursachen gehören der jahrzehntelange Bürgerkrieg im Lande und die Schreckensherrschaft der „Roten Khmer“ unter Diktator Pol Pot.

Schweres historisches Erbe

Die Roten Khmer, die Kambodscha von 1975 bis 1979 regierten, töteten mindestens 1,4 Millionen Einwohner – also rund ein Sechstel der Gesamtbevölkerung. Kaum eine Familie blieb von dem Massenmord verschont. Unter den Opfern waren besonders viele Regimegegner, Intellektuelle, Lehrer und Ärzte. Noch heute leidet das unterentwickelte Gesundheitssystem an einem spürbaren Ärztemangel. Vor allem Malaria ist recht weit verbreitet und kann nicht immer angemessen behandelt werden.

Kambodscha-Karte:

Etwas besser ist es um die Schulausbildung bestellt: „Nur“ 25 Prozent der Kambodschaner sind Analphabeten, was für ein Entwicklungsland ein durchaus moderater Wert ist. Dennoch wird Kambodscha mit seiner maroden Wirtschaft voraussichtlich auf längere Zeit das Armenhaus Südostasiens bleiben und nicht mit der Entwicklung der Nachbarstaaten mithalten können.

Fakten zu Kambodscha

Der südostasiatische Staat Kambodscha grenzt an Thailand, Laos, Vietnam und den Golf von Thailand. Gut 15 Millionen Menschen leben hier in der tropischen Klimazone. Die heutige Hauptstadt des einstigen Khmer-Reiches ist Phnom Penh. Wie andere Millionenstädte dieser Weltregion birgt auch Phnom Penh einige Slums, die einen augenfälligen Kontrast zwischen der armen Bevölkerung und der Mittelschicht demonstrieren.

Unsere Bewertung – Spenden-Bedarf in Kambodscha: mittel bis hoch

Wo spenden?

Folgende Hilfsorganisationen arbeiten schwerpunktmäßig in Kambodscha:

  • Smile Cambodia
  • Kidshelp Kambodscha
  • Kambodschahilfe
  • Johanniter
  • Chibodia

Der Verein Smile Cambodia – Hilfe für Kambodscha e.V. unterstützt mehrere Bildungsprojekte in dem südostasiatischen Land und will damit einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Gesammelt werden Spenden unter anderem für eine technische Schule und eine Bibliothek, die direkt in einem Armenviertel liegt. Außergewöhnlich ist das „Smile Cambodia Stipendium“: Der Verein vergibt Stipendien an Jugendliche, die aus sehr armen Verhältnissen stammen und keine Chance auf eine Hochschulbildung hätten. Auf der Internetseite www.smile-cambodia.de veröffentlicht der Verein regelmäßige Arbeitsberichte.

Informationen über Kambodschas Nachbarland Vietnam gibt es hier. Schon mit wenigen gespendeten Euro ist den Menschen geholfen.

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