Spenden für Simbabwe

Eine desaströse Wirtschaftslage und eine der weltweit höchsten Aids-Raten belasten die Menschen in Simbabwe.

Nach manchen Angaben beträgt die Arbeitslosigkeit in Simbabwe etwa 80 Prozent. Die Einwohner müssen im Durchschnitt mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen – zum Sterben zu viel, zum Leben eigentlich zu wenig.

Simbabwe-Karte:

Die Statistiken zu dem afrikanischen Land beinhalten allerdings einen sehr großen Unsicherheitsfaktor. Viele Quellen widersprechen einander. Während beispielsweise das renommierte CIA World Factbook ein Bevölkerungswachstum von über zwei Prozent beschreibt, sehen andere Quellen eine stagnierende Bevölkerungsentwicklung. Ein Grund für diese Differenzen ist die zweifellos hohe, aber doch ungewisse HIV-Infektionsrate in der Bevölkerung. Die Schätzungen schwanken zwischen 15 und 30 Prozent. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Simbabwe beträgt zwischen 50 und 60 Jahren.

Einziger Lichtblick in dem Land ist die Analphabetenrate, die bei rund 15 Prozent liegen dürfte, was im afrikanischen Vergleich ein sehr geringer Wert ist. Die Staatsführung Simbabwes, die mit diktatorischen Mitteln regiert, investiert ein Viertel der Staatsausgaben in das Bildungssystem.

Fakten über Simbabwe

Der Binnenstaat Simbabwe grenzt an die Nachbarländer Sambia, Mosambik, Südafrika und Botswana. Etwa 13 Millionen Einwohner leben in diesem meist bergigen, eher dünn besiedelten Land. In der ehemaligen britischen Kolonie Südrhodesien sind heute höchstens noch 20.000 Weiße zu Hause. Viele weiße Farmer waren unter der Regierung Mugabe enteignet worden – wobei das konfiszierte Land oft nicht an die Bedürftigen, die armen Kleinbauern, verteilt wurde.

Unsere Bewertung – Spenden-Bedarf in Simbabwe: hoch

Wo spenden?

Folgende Spendenorganisationen engagieren sich schwerpunktmäßig in Simbabwe:

  • Kindernothilfe
  • Wuwis e.V.
  • Oxfam Deutschland
  • Jesuitenmission

(Auswahl ohne Gewähr)

Der Spendenratgeber befasst sich auch mit den Nachbarstaaten Sambia, Südafrika und Mosambik.