Im Westen Deutschlands ist „Land unter“. Ein Hochwasser von ungeahnter Wucht hat vor allem in der Eifel ganze Häuser weggeschwemmt. Das Positive: Die Solidarität, die Bereitschaft zu spenden, ist groß. Bei den Hilfsorganisationen gehen Geldspenden, aber auch Sachspenden in erheblichem Umfang ein.

Die Hilfe ist in der Tat bitter notwendig: Nach starken Regenfällen, vor allem am 14. Juli 2021, traten mehrere Flüsse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über die Ufer. Zahlreiche Anwohner wurden in der Nacht von den Wassermassen überrascht, mehr als 160 Menschen kamen in den Fluten ums Leben. Besonders betroffen sind und waren die Dörfer entlang des Flusses Ahr, aber auch Regionen in den deutschen Nachbarländern Belgien und Niederlande. Das ist eine vorläufige Bilanz des Schreckens:

  • Deutlich über 160 Tote, zahlreiche Vermisste
  • Menschen haben Ihre Wohnung verloren, Autos wurden fortgespült
  • Zerstörte Stromleitungen, Orte ohne Trinkwasser
  • Zerstörungen von Verkehrsinfrastruktur wie Straßen und Bahnlinien
  • Steinbachtalsperre drohte zu brechen, ist aber wohl gerettet
  • Gasleitung in Ahrweiler ist zerstört – und damit die Warmwasserversorgung der Einwohner

Viele Menschen in der Katastrophenregion haben in kürzester Zeit ihr Hab und Gut verloren. Der wirtschaftliche Gesamtschaden lässt sich noch kaum beziffern, beträgt aber viele Milliarden Euro. Nur wer von den Betroffenen eine sogenannte „Elementarschadenversicherung“ abgeschlossen hatte, kann auf einen finanziellen Ausgleich hoffen. Wer keinen solchen Versicherungsschutz besaß – und das ist die Mehrheit – geht leer aus. Hier können Spenden helfen, die gröbste Not zu lindern. Viele Hilfsorganisationen haben Spendenkonten eingerichtet und sind mit eigenen Helfern vor Ort. Trotzdem wird es noch viele Wochen dauern, um wenigstens die größten Schäden zu beseitigen.

Spenden Hochwasser