Syrien: Humanitäre Katastrophe in Ost-Ghouta

6.3.2018 – Wer die Schreckensmeldungen aus Syrien verfolgt, bekommt eine unfreiwillige Lehrstunde in Geografie: Kobane, Homs, Raqqa und Aleppo heißen einige Hot-Spots des syrischen Dramas. Und jetzt Ost-Ghouta. Dabei ist Ost-Ghouta (oder Ghuta) genau genommen schon länger auf der Landkarte des Grauens: Bereits seit Kriegsbeginn vor fast sieben Jahren gilt die Oase, die östlich der Hauptstadt Damaskus liegt, als Rückzugsgebiet von regierungsfeindlichen Rebellen. Seit rund vier Wochen hat sich die Situation nun entscheidend verschärft.

Syrien-Karte:

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UN-Konvoi muss der Gewalt weichen

Jetzt beklagen die Vereinten Nationen (UN) einen dramatischen Höhepunkt im Krieg um Ost-Ghouta. Ein Hilfskonvoi, der eigentlich eine sichere Passage haben sollte, musste seine Lieferung abbrechen. Fast ein Drittel der Wagen musste voll beladen zurückfahren, da die Helfer um ihr eigenes Leben fürchteten. Damit ist die erste Hilfslieferung seit rund einem Monat teilweise gescheitert.

400.000 Menschen in Angst und ohne Trinkwasser

Zurück bleiben rund 400.000 Zivilisten – etwa ein Viertel der früheren Bevölkerung – und eine unbekannte Zahl von islamistischen Kämpfern. Die Allianz aus syrischem, russischem und iranischem Militär rechtfertigt die aktuellen Grausamkeiten (wie so häufig) damit, die Rebellen verfolgen zu wollen. Leidtragend ist (wie ebenfalls üblich) die Zivilbevölkerung. Die Menschen verstecken sich in Kellern vor den Bomben und Granaten. Hier sind sie halbwegs sicher. Was die Menschen aber nicht haben und dringend brauchen sind Nahrung, Medikamente und Trinkwasser. Genau das wollte der UN-Konvoi nun in die Kampfzone liefern.

Internationale Spenden und alle Hilfsbemühungen haben also kaum Chancen, wenn Kriegsherren wie Assad und Putin eigene Pläne verfolgen. Die Orte und Namen sind austauschbar. Das Leid ist dasselbe, überall.

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